Die Kirschner-Orgel (2004)

Am 30. Oktober 2004 wurde in der Stiepeler Dorfkirche. Gebaut wurde sie von der ostfriesischen Orgelbauwerkstätte Harm Kirschner aus Weener.

Deutlich am norddeutschen Barock des frühen 18. Jahrhunderts orientiert sich das Klangbild der Orgel, mit seinem überwiegend aus Blei bestehenden Pfeifenwerk. Das Blei wurde nach historischem Vorbild auf Sand gegossen und anschließend gehämmert. Die Verwendung von Blei hat gegenüber Zinn den entscheidenden Vorteil, dass viele unangenehme Teiltöne absorbiert werden, der Klang der Pfeifen ist somit grundtonverstärkt.

 

Orgelführung

In Verbindung mit einer Kirchenführung - oder als eigene Veranstaltung - bieten wir Orgelführungen und Orgelkonzerte zu privaten Anlässen an.

Ansprechpartner:

Kantor Michael Goede
Tel. 0234/97835393
kmmgoede(at)web.de

 

 

Disposition

Hauptwerk C - f"'    
Principal 8`ab gis° 2-fach 2% Zinn
Hohl Floit 8` 2% Zinn
Viola da Gamba 8` 80% Zinn
Octav 4` 2% Zinn
Nassat 3` 2% Zinn
Octav 2` 23% Zinn
Mixtur   23% Zinn
Trommet 8` 23% Zinn; Zungen/Kehlen Messing
Positiv C - f"'    
Gedackt 8` Eiche
Quer Floit 8`ab c` Eiche, C - h mit Gedackt
Spitz Floit 4` 2% Zinn
Walt Floit 2` 2% Zinn
Sesquialter   23% Zinn
Vox Humana 8` 2% Zinn; Zungen/Kehlen Messing
Pedal C - f    
Groß Baß 16` C - H Eiche, ab c° 2% Zinn
Principal Baß 8` Transmission HW
Trommet Baß 8` Transmission HW
     
Kanaltremulant    
Zimbelstern    
Koppel Positiv/Hauptwerk  
Koppel Hauptwerk/Pedal  
Koppel Positiv/Pedal  
Temperierung: Werkmeister III  
a` = 440 Hz bei 18° C  
Windversorgung durch 3 Keilbälge  
     
© Evangelische Kirchengemeinde Stiepel 2007